Wenn Sie einen PDF-Grundriss verwenden
In vielen Umgebungen lässt sich ein PDF nicht direkt im Browser auswählen, oder es wird nicht wie erwartet geladen. Bei PDFs von Immobilienportalen oder E-Mail-Anhängen ist es meist sicherer, sie mit dem offiziellen Viewer oder einer Betriebssystemfunktion als PNG oder JPEG zu exportieren oder in vergrößerter Ansicht einen möglichst verzerrungsfreien Screenshot zu erstellen.
Achten Sie beim Export darauf, dass kein übermäßiger Rand entsteht und die Seite nicht extrem verkleinert wird. Prüfen Sie Zuschnitt und Auflösung. Wenn Text und Linien verschwimmen, führt das später beim Angleichen des Maßstabs leicht zu Fehlablesungen.
Richtwerte für Auflösung und Dateigröße
Bei extrem kleinen Bildern lassen sich Wandmaß-Beschriftungen nicht lesen, bei sehr großen Bildern steigt die Speicherlast auf dem Gerät. In der Praxis ist eine lange Kante von etwa 2000 bis 4000 Pixeln mit lesbaren Linien und Zahlen meist ein guter Richtwert (je nach Gerät kann auch mehr problemlos funktionieren).
Achten Sie auf Verzerrung und schräge Aufnahmen
Wird ein Papierplan mit dem Smartphone schräg fotografiert, ändert sich der Maßstab zwischen nahen und fernen Bereichen, wodurch die Annahme eines einheitlichen Maßstabs im Tool leicht zusammenbricht. Fotografieren Sie nach Möglichkeit parallel von direkt oben, oder nutzen Sie die Korrekturfunktion eines Scanners oder einer Dokumentenscan-App, um das Bild frontal auszurichten.
Perspektivische Illustrationen mit fertigem Gesamteindruck legen oft mehr Wert auf Optik als auf Maßgenauigkeit. Bevorzugen Sie beim Prüfen, ob Möbel passen, Screenshots von echten Grundrisszeichnungen in Draufsicht.
Checkliste, bevor Sie den Maßangaben im Plan vertrauen
- Ist die Summe zweier angrenzender Seiten auf derselben Etage nicht offensichtlich unstimmig (mögliches Schreibversehen)?
- Sind Elemente vermerkt, die tatsächliche Nutzfläche kosten, etwa unter Balken, Installationsschächte oder Rohrleitungsbereiche (abhängig vom Plantyp)?
- Ist erkennbar, ob Balkon oder Abstellraum in der Darstellung enthalten sind (relevant für die Einschätzung des nutzbaren Bereichs)?
Die endgültige Entscheidung sollte einer Vor-Ort-Messung oder fachlicher Prüfung überlassen bleiben, aber wenn Sie die obigen Punkte schon beim Bild im Blick behalten, passt das Ausprobieren im Tool später besser zur Realität. Wie Sie den Maßstab konkret bestimmen, erklärt der Leitfaden zur Maßstabseinstellung.
Letzte Prüfung vor dem Hochladen
Bevor Sie das Bild tatsächlich ins Tool laden, lohnt sich ein letzter Check: Sind die Maßangaben lesbar? Sind die Wandlinien durchgehend? Ist der überflüssige Rand nicht zu groß? Das spart spätere Korrekturen. Bei mehreren möglichen Bildern wählen Sie dasjenige mit der geringsten Verzerrung und den am besten lesbaren Zahlen und Linien.
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Um es mit Ihrem eigenen Grundriss auszuprobieren, öffnen Sie die Web-App. Wenn Sie noch keinen Grundriss zur Hand haben, starten Sie mit den Beispieldaten.